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Zeit für das Wesentliche

Schön für besondere Menschen

Dieser Beitrag wurde am 23.04.2020 verfasst

Die Küche in Schön – immer ein lebendiger Ort an dem den ganzen Tag professionell im Team gearbeitet und auch gescherzt wird – ist derzeit eine „One man-“, in den allernächsten Tagen eine „One woman-Show“.
Köche und Köchin wechseln sich ab und – sie bestellen, reinigen, desinfizieren… und kochen zwei Mahlzeiten am Tag, jeweils alleine! Alleine, das kann schon ein ganz schön großer Wermutstropfen sein, wenn man gewohnt ist, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem immer gute Stimmung herrscht – sogar in Stresszeiten.
„Derzeit sind es 48 Mahlzeiten, die wir Mittags kochen, statt 190, wie sonst. Da werden nämlich noch viele andere Menschen aus unserer Küche versorgt. Der schön&gut Mittagstisch und die Belieferung von Unternehmen, Schulen und Kindergärten in Micheldorf fallen derzeit weg,“ sagt Küchenchef Mario Lackner. Er fühlt sich an die Zeit erinnert, als er in Schön begonnen hat: „1999 hatten wir einen sehr ähnlichen Standard, was die Mengen betrifft. Da waren vier anstatt heute fünf Wohngemeinschaften und nur einige wenige Mitarbeiter zu verpflegen. Mittlerweile haben sich bei Gästen sehr beliebte sozialwirtschaftliche Zweige und Angebote in Schön entwickelt, welche wir in der Küche mit Herz, Verstand und flinker Hand bedienen. Das Wesentliche waren und sind aber immer die BewohnerInnen von Schön."

Diese BewohnerInnen und ihre BetreuerInnen haben schon bemerkt, dass sie jetzt ganz besonders kulinarisch verwöhnt werden. Ihre Mahlzeiten sind noch abwechslungsreicher und oft besonderes schön hergerichtet und es gibt immer wieder neue Überraschungen und herzliche Grüße aus der Küche wie selbst gebackene Osterpinzen, hübsch dekorierte Salatplatten, wunderbare kunstvoll gedrehte Weckerl und andere Spezialitäten. Ingrid Fischeneder ist Betreuerin in der WG Kristall. Vor ein paar Tagen hat sie kurzer Hand in der Küche angerufen und sich im Namen der WG bedankt.
„Wir freuen uns sehr über diese kleinen Aufmerksamkeiten. Die Köche können noch mehr und viel spezieller als sonst auf besondere Bedürfnisse unserer BewohnerInnen eingehen. Und wir sind in der feinen Gelegenheit uns spezielle Dinge wünschen zu dürfen,“ sagt sie.
Besonders schön, sind Rückmeldungen aus den Wohngemeinschaften, die in der Küche ankommen und sie beflügeln gleich zu mehr!
„Wir erfüllen sehr gerne Wünsche, denen wir uns mit den jetzt freigewordenen Ressourcen in einem besonderen Ausmaß widmen können,“ erzählt der Küchenchef.
Gleichzeitig erwacht in den Schön-KöchInnen der kreative Geist (der eigentlich auch sonst nie schläft) und er läuft zu einer neuen Form auf…

Ab Mai kochen die schön&gut Köche dann schon in kleinen Teams, die sich abwechseln werden. Das wieder neu gewonnene Gefühl, den Fokus auf das Wesentliche auch dann, wenn die vielbesprochene „neue Normalität“ wiederkehrt, nicht aus den Augen zu verlieren, werden sie sich behalten: Sie wollen `die besonderen Menschen in unserem Haus und die Kolleginnen und Kollegen mit dem Besten verwöhnen, das eine Küche nur verlassen kann :)´

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