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"Erfüllende Arbeit"

Institut Hartheim

Dieser Beitrag wurde am 08.07.2020 verfasst

Nicole Hauer liebt ihre Arbeit als Behindertenbegleiterin in einer Wohngruppe des Instituts Hartheim.

,,Diese Arbeit ist so erfüllend"

Nicole Hauer hat als Praktikantin im Institut Hartheim begonnen und steckt nun mitten in ihrer Ausbildung zur Behindertenbegleiterin. Ein Job, der für sie sinnstiftend und erfüllend zugleich ist. Nicole Hauer (24) hat sich vor mehr als einem Jahr zu einem großen Schritt entschieden und eine Umschulung zur Behindertenbegleiterin im Institut Hartheim begonnen. Ein Schritt, den sie nicht bereuen sollte. Ganz im Gegenteil, wie sie in unserem Interview erzählt: ,,Es ist das Beste, was mir passieren konnte."

OBERÖSTERREICHERIN: Wie kann man sich einenArbeitstag von Ihnen vorstellen?
Nicole Hauer: Ich arbeite in einer Wohngruppe in Hartkirchen, in der sieben Männer mit kognitiver Beeinträchtigung betreut werden. Sie sind im Alter zwischen 20 und 60 Jahren und haben
sehr unterschiedliche Bedürfnisse. Wir begleiten sie durch den Tag und unterstützen
sie bei den verschiedensten Tätigkeiten - etwa beim gemeinsamen Frühstück und der Körperpflege. Unter der Woche sind alle Männer tagsüber in den Werkstätten beschäftigt. Wenn das Wetter passt, verbringen wir viel Zeit in unserem Garten, der zur Wohngruppe gehört. Das taugt allen Bewohnern besonders. Oder wir gehen zusammen spazieren. Es ist ein 24-Stunden-Dienst, den wir in Dreierschichten organisiert haben. Ich habe viel von meinen Kollegen gelernt, die mir immer auf Augenhöhe begegnet sind.

OBERÖSTERREICHERIN: Was mögen Sie an Ihrem Job besonders gern?
Nicole Hauer: Ich mag es, direkt mit den uns anvertrauten Menschen zu arbeiten. Wir verbringen den ganzen Tag zusammen und dieses Miteinander, auch mit meinen Kollegen, ist sehr schön. Man baut ein gegenseitiges Vertrauen auf und ich habe das Gefühl, sehr viel von unseren Bewohnern zurückzubekommen. Ich fühle mich in der Wohngruppe sehr wohl. Natürlich muss man die ganze Zeit auch Augen und Ohren offenhalten und aufpassen, das kann sehr fordernd sein. Doch mir hätte nichts Besseres passieren können.

OBERÖSTERREICHERIN: Sie sind gelernte Floristin. Warum haben Sie sich jetzt für die Behindertenbegleitung entschieden?
Nicole Hauer: Ich habe in meinem früheren Beruf plötzlich massive Hautprobleme bekommen
und musste mich umorientieren. Über eine Implacement-Stiftung konnte ich hier im Institut Hartheim ein Praktikum absolvieren. Ich habe sehr viel von meinen Kollegen gelernt, die mir immer auf Augenhöhe begegnet sind und mir nie das Gefühl gegeben haben,„nur" eine Praktikantin zu sein. Mir war schnell klar, dass ich diesen Job weiterhin machen möchte, weil er sinnstiftend und erfüllend ist. Darum stecke ich jetzt auch mitten in der Ausbildung zur Behindertenbegleiterin. Wenn alles weiterhin so gut läuft, habe ich noch zwei Semester vor mir - dann bin ich fertig und kann in einem weiteren Schritt noch das Diplom machen.

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